Lungenfunktionsprüfung |
Diffusionsmessung

„Diffusionsstörungen“ sind Gasaustauschstörungen, die zu einer Lungenfunktionsstörung führen. Hierbei wird entweder nicht genug Sauerstoff (O2) aus der Atemluft in die Blutbahn aufgenommen, oder nicht genug Kohlendioxid (CO2) aus der Blutbahn in die Atemluft abgegeben. Da es schwierig ist, den alveolär-venöskapillären Sauerstoffdruck zuverlässig zu bestimmen, setzt man bei dieser Untersuchungtechnik zwei Testgase ein (Kohlenmonoxid (CO) und Helium). Der Proband inhaliert eine geringe Menge von beiden Gasen. Dann wird die Atmung über 8-10 Sekunden angehalten. Bei der folgenden vollständigen Ausatmung werden die Gasen CO und Helium analysiert. Aus der Atemanhaltezeit und der über die Zeit ermittelte Abnahme der CO-Konzentration wird dann die Diffusionskapazität der Lunge errechnet.