Lungen-und-Bronchialheilkunde |
Allergiediagnostik

Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinokonjunktivitis)

Der Heuschnupfen (allergische Rhinitis) und vor allem die pollenbedingte Rhinitis ist eine Erkrankung, die durch Niesen, Juckreiz (Pruritus), Sekretion (fließende Nase) und Obstruktion (Verstopfung) der Nase sowie Begleitkonjunktivitis gekennzeichnet ist. Mehr 20% der Bevölkerung leiden unter Heuschnupfen. Ein wichtiges Merkmal ist die Überempfindlichkeit der Naseschleimhaut gegenüber spezifischen (Pollen) und unspezifischen Reizen (kalte Luft, Tabakrauch, Düfte, sportliche Aktivität etc.). Die Erkrankung beginnt häufig im frühen Kindesalter und führt oftmals über Jahrzehnte hinweg zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen betreffen oft das Sozialleben, die berufliche Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Heuschnupfen kann auf die unteren Atemwege übergreifen und dort zur Entstehung eines Asthma führen („Etagenwechsel“). Dieser sogenannte Etagenwechsel führt bei fast einem Viertel aller Patientinnen und Patienten nach mehr als 10 Jahren zur Entstehung eines Pollenasthmas.